Bestandteile einer professionellen Unternehmens-Website

Welche Struktur, welcher Aufbau und welche Elemente dürfen bei einem professionellen Internetauftritt nicht fehlen?

Bestandteile einer professionellen Unternehmens-Website

Lesedauer: 7 Minuten
Veröffentlichkeitsdatum: 14.12.2020

Übersicht über die einzelnen Bestandteile

Eine professionelle Unternehmens-Website sollte nicht nur ein ansprechendes Design haben, sondern selbstverständlich auch technisch wie inhaltlich fehlerfrei sein. Das Hauptaugenmerk des Artikels richtet sich jedoch auf die Struktur einer professionellen Unternehmenswebsite mit ihren Bestandteilen. Sie kann in der Regel folgendes beinhalten:

Homepage – zum Start das Wichtigste

Die Homepage, oder auch Startseite genannt, gilt als der wichtigste Bestandteil der gesamten Website. Innerhalb weniger Sekunden entscheidet sich ein Besucher, ob er sich weiter auf der Seite umschaut oder sie wieder verlässt. Ziel der Homepage ist es daher, den Besucher möglichst schnell vom Inhalt der Website zu überzeugen oder neugierig zu machen.

Hierfür sollte man zunächst einmal die Zielgruppe definieren und sich bei der Erstellung der Inhalte auf diese fokussieren. Gerade im sogenannten „Above the Fold – Bereich“, welcher ohne runterscrollen für den Besucher direkt sichtbar ist, sollte man mithilfe der folgenden Elemente auf sich aufmerksam machen:

Über all diesen Elementen befindet sich in der Regel die Navigationsleiste. Für gewöhnlich enthält diese das Logo Ihres Unternehmens sowie die einzelnen Links zu den Unterseiten Ihrer Website. Je nach Umfang und Art der Website, kann auch eine Suchfunktion, eine Sprachauswahl, ein Login und ein Warenkorb in die Navigationsleiste eingefügt werden.

In der weiteren Gestaltung der Homepage kann kurz auf die anderen Bestandteile der Website eingegangen werden. Eine Verlinkung auf die jeweilige Unterseite ist hierbei ebenso notwendig, wie weitere Informationen für die Kontaktaufnahme wie etwa eine Telefonnummer, E-Mail Adresse, Anschrift sowie Öffnungszeiten beziehungsweise eine Zeitangabe, wann man erreichbar ist. Ein Link zu einem Kontaktformular sowie eine Einbindung von Google Maps kann für den Besucher von Nutzen sein. Aus Gründen der DSGVO sollte auch ein Link zum Impressum, zur Datenschutzerklärung sowie den allgemeinen Geschäftsbedingungen (bei Onlineshops) gut sichtbar vorliegen. Diese Angaben finden sich gewöhnlich im Footer, dem untersten Bereich einer jeden Seite, wieder. Zudem sollten hier auch eine Copyright Angabe, Firmenname und/oder Logo sowie analog zur Navigationsleiste Links zu den Unterseiten platziert werden.

Grundsätzlich sollte man auf der Homepage versuchen, eine Lösung für das Problem der eigenen Zielgruppe zu kommunizieren. Dabei können neben Texten weitere Grafiken, Bilder oder Videos helfen. Mit aussagekräftigen Medien auf Ihrer Homepage ziehen Sie nicht nur die Aufmerksamkeit der Besucher auf Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung, sondern heben sich auch von der Konkurrenz ab. Dabei ist es jedoch wichtig, die Nutzerfreundlichkeit im Auge zu behalten. Zu viele Medien oder falsche Größen können diese beispielsweise einschränken. Auch bei der Verwendung von Fachbegriffen oder erklärbedürftigen Produkten und Dienstleistungen sollten Sie dem Besucher die Möglichkeit geben, mehr Informationen zu bekommen. Buttons, die ein Plussymbol oder die Aufschrift „Hier mehr erfahren“ enthalten, können hierbei zusätzliche Inhalte sichtbar werden lassen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Seite inhaltlich auf den ersten Blick schlank bleibt.

Zusammengefasst können Sie Ihre Homepage wie eine Landingpage gestalten, welche das Ziel einer Conversion hat. Eine Conversion beschreibt dabei die Ausführung einer gewünschten Handlung wie beispielsweise ein getätigter Kauf oder eine Eintragung in Ihren Newsletter. Den Link, wie man eine Landingpage so aufbaut, dass die Conversion möglichst hoch ist, finden Sie hier.

Portfolio – Stellen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen vor

Neben der Homepage, welche in der Navigationsleiste oft mit Home abgekürzt wird, kann dies Ihr zweiter Menüpunkt sein. Gängige Namen sind hierfür Portfolio, Leistungen, Services oder Angebot.

In dieser Unterseite erfolgt eine Beschreibung aller angebotenen Leistungen. Neben Produktbilder sowie Produktbeschreibungen zählen beispielsweise auch welche Methoden, Materialen, Rohstoffe, Verfahrungstechniken etc. Ihr Unternehmen verwendet. Die Informationen sollten dabei trichterförmig strukturiert werden. Das heißt, dass man auch hier den Besucher nicht mit zu vielen Informationen auf einmal überfordern, sondern zunächst oberflächliche Informationen wiedergeben sollte. Auch hier helfen, die im vorherigen Kapitel angesprochenen Buttons, um den Besucher auf weitere Informationen zu lenken. Dadurch bekommt die Informationsstruktur eine gewisse Tiefe und der Besucher entscheidet selbst, in welches Thema er sich intensiver einlesen möchte.

Ein Beispiel hierfür wäre die Veranschaulichung eines Produktes mithilfe eines Produktbildes sowie einer kurzen Bezeichnung und der Option, weitere Eigenschaften, Merkmale und Vorteile zu erfahren. Die kann durch einen Klick auf einen Button erfolgen, welchen den Besucher zu einer weiteren Unterseite, der Produktseite leitet. Sollte der Besucher noch mehr Informationen über das Produkt benötigen, könnte man auf der Produktseite Datenblätter zum Download anbieten. Somit hat man drei Informationsebenen abgedeckt, ohne alle auf einmal kommunizieren zu müssen.

Referenzen - Abgeschlossene Projekte oder zufriedene Kunden in Szene setzen

Der dritte Menüpunkt in Ihrer Navigationsleiste ist wichtig, um das Vertrauen der Besucher zu erlangen. Abgeschlossene Projekte, zufriedene Kunden oder bekannte Kooperationspartner stellen Sie in dieser Unterseite zur Schau. Zu finden ist dieser Bestandteil einer Website meist unter den Namen Referenzen, Projekte oder Beispiele.

Je nach Zielgruppe kann die Aufzählung von Kunden, die von regionaler, nationaler oder internationaler Bekanntheit sind, eine gewisse Expertise vermitteln. Vertrauen schaffen Sie vor allem durch sogenannte Testimonials. Darunter versteht man wertende Aussagen von zufriedenen Kunden. Je nach Produkt oder Dienstleistung sind vor allem die Aussagen wichtig, welche die Alleinstellungsmerkmale oder kommunizierten Vorteile bestätigen.

Blog - SEO-Boost durch Content

Ein eigener Blog ist längst kein Nice to Have mehr. Suchmaschinen wie Google priorisieren seit Jahren Webseiten mit den besten Inhalten in ihren Suchergebnissen. Ein Blog zeigt jedoch nicht nur Google, dass Sie gute Inhalte auf Ihrer Website haben, sondern auch Ihren Besuchern, dass Sie Ihr Handwerk verstehen. Der vierte Menüpunkt sollte dementsprechend den Namen Blog, Themen, Infos oder Aktuelles tragen.

Der Blog besteht aus Artikeln rund um die Produkte und Dienstleistungen, die Sie anbieten. Dabei ist es wichtig, dem Leser einen informativen Mehrwert zu bieten. Je lösungsorientierter die Blogartikel sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von Besuchern wahrgenommen werden. Die im Text genutzten Keywords helfen unter anderem bei gewissen Suchanfragen über Google sichtbarer zu sein und beim Ranking in den Suchergebnissen einen der vorderen Plätze zu belegen. Besucher, die organisch über eine Suchmaschine auf Ihre Website gelangen, können durch Ihre Expertise überzeugt und zu Kunden werden.

Der Blog kann dementsprechend als Mittel zur Kundengewinnung eingesetzt werden. Neben gut geschriebenen Texten ist es außerdem wichtig, qualitativ hochwertige Medien wie Animationen, Grafiken, Bilder oder Videos bereitzustellen. Diese sollten ergänzend zum Text zur Vermittlung der Informationen genutzt werden. Bei den einzelnen Blogartikeln kann man ähnlich wie beim Aufbau der Website trichterförmig in die Informationstiefe gehen. Allerding sollte der gesamte Inhalt auf einer Seite sichtbar sein. Verwandte Themen oder Blogartikel zu im Text erwähnten Fachbegriffen können verlinkt werden. Auch die Funktion, einen Artikel in den sozialen Medien teilen zu können, führt zu mehr Traffic auf Ihrer Website. Diese Faktoren wirken sich positiv auf Ihre SEO aus.

Über uns - Sprechen Sie über sich und Ihr Unternehmen

Ein potenzieller fünfter Menüpunkt handelt von der Geschichte zu Ihrem Unternehmen. Dieser Punkt wird oftmals auch im Footer eingebunden. Gängige Namen sind Über uns, Über mich, About, Wer wir sind oder Das Unternehmen.

In diesem Punkt können Sie die Geschichte des Unternehmens erzählen. Von der Gründung bis zur aktuellen Situation sowie über Visionen und zukünftigen Projekten. Nennen Sie Zahlen, Daten und Fakten. Die Anzahl der abgeschlossenen Projekte, die Nennung des Gründungsjahres oder erhaltene Auszeichnungen können zusätzliches Vertrauen beim Besucher schaffen. Auch eine zusätzliche Kommunikation, an welche Zielgruppe sich das Angebot richtet, kann in diesem Bereich erfolgen.

Der persönliche Touch darf auf dieser Unterseite ebenfalls nicht fehlen. Fotos der eigenen Person, dem Team oder den Räumlichkeiten des Unternehmens helfen bei der Visualisierung. Auch ein Lebenslauf sowie ein Motto, Leitbild oder Versprechen eignen sich, um mit dem Besucher auf einer persönlichen Ebene zu kommunizieren. Als Designelemente können Zeitstrahl oder Meilensteine unterstützen.

Kontakt – Wann, wie und wo sind Sie erreichbar?

Der sechste und somit letzte Menüpunkt, der bei einer Website nicht fehlen sollte, beinhaltet den Kontakt. Das Ziel einer professionellen Website ist es schließlich, mit dem Besucher in Kontakt zu treten. Daher sollte dieser Punkt leicht auffindbar mit dem Namen Kontakt in der Navigationsleiste oder im Footer stehen.

Auf der Seite selber sollten die Kontaktdaten stets aktuell gehalten und fehlerfrei wiedergegeben werden. Zu diesen zählen die folgenden Angaben:

Darüber hinaus kann man die Kontaktaufnahme des Besuchers erleichtern, indem man ein Kontaktformular einfügt. Hierdurch muss der Besucher nicht erst sein Mailprogramm öffnen, sondern kann seine Nachricht sowie weitere Angaben direkt über die Website an das Unternehmen senden. Auch eine Anbindung mit einem Kalendertool wie Calendly kann die Terminvereinbarung automatisieren, indem der Besucher direkt einen Termin in Ihren Kalender eintragen kann.

Grundsätzlich gilt es, die Hürde bei der Kontaktaufnahme für den Besucher so gering wie möglich zu halten. Je klarer und einfacher der Prozess der Kontaktaufnahme für den Besucher ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er Sie kontaktieren wird. Sogenannte Call to Actions können den Besucher ebenfalls dazu animieren, mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Kontaktieren Sie uns

Sie haben Fragen? Wir schätzen Ihr Interesse sehr und freuen uns von Ihnen zu hören!
Kontaktieren Sie uns gerne über das untenstehende Kontaktformular, Telefon, Email oder direkt hier.

Vielen Dank für Ihr Interesse!
Ihre Anfrage wurde erfolgreich versendet.
Ups! Etwas ist beim Einreichen des Formulars schiefgegangen.